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Ottostadt Magdeburg. Vom 20. bis zum 26. Mai wird der Dom wieder zur großen Bühne. In der beeindruckenden Kulisse der Kathedrale gestalten bei den 11. „Magdeburger Domfestspielen“ prominente und renommierte Künstler ein abwechslungsreiches Programm. Karten für alle Veranstaltungen der Festspielreihe sind ab sofort exklusiv bei biber-ticket erhältlich. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr weht ein Hauch der „Magdeburger Moderne“ durch den Dom. Während weltweit dem 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses gedacht wird, schlagen die diesjährigen „Domfestspiele“ eine künstlerische Brücke von der Historie, über die Moderne bis in die Gegenwart. Die 11. „Magdeburger Domfestspiele“ lehnen sich an die Experimentierfreude jener Zeit an – mit einen Programm, das auf viele Genre setzt, kunstvollen Improvisationen Raum gibt und ungewohnte Klänge in die Kathedrale bringt. Gleich zur Eröffnung der steht mit „Misa A Buenos Aires“ des Komponisten Martin Palmeri eine faszinierende künstlerische Synthese auf dem Programm. Am Montag, den 20. Mai, vereinen sich im Dom lateinischer Messtext und argentinischer Tango. Ab 19 Uhr können Besucher dann selbst entscheiden, ob es sich um eine „tangoartige Messe“ oder einen „spirituellen Tango“ handelt. „Nachts im (Dom)museum“ wird am Montag, den 20. Mai, ab 21 Uhr auf den Spuren starker Frauen früherer Zeiten gewandelt. Historiker und Kulturbeigeordneter Prof. Dr. Matthias Puhle gestaltet mit Cordula Röpke an der Harfe im „Dommuseum Ottonianum Magdeburg“ eine Lesung über Herrscherinnen, die das Zeitalter der Ottonen geprägt haben. Im Anschluss gibt es eine Nachtführung durch den Dom. Der „Orgelprofessor“ höchstselbst gibt sich am Dienstag, den 21. Mai, um 19 Uhr die Ehre im Magdeburger Dom beim Konzert „Von Bach zur Moderne“. Prof. Matthias Eisenberg, der Virtuose mit dem umfassenden Repertoire, wird der „Königin der Instrumente“ bei den Festspielen Töne entlocken, die nicht nur seinen Ruf als Meister der freien Improvisation unterstreichen, sondern auch den Bogen zur Zeit der Moderne schlagen. Am Mittwoch, den 22. Mai, blättert Schauspieler Christoph Förster ab 19.30 Uhr im „Tagebuch eines Wahnsinnigen“. Das Theaterstück von Werner Buhss nach Nikolai Gogol ist ein satirisches Psychogramm einer Beamtenseele, das den Wahnsinn sprechen lässt. Regie bei der Inszenierung des Theater Magdeburg führt David Czesienski. Die Liebesgeschichte „Die schöne Magelone“ wird am Donnerstag, den 23. Mai, ab 19.30 Uhr von drei Künstlern im Dom erzählt. Jürgen Zartmann gibt der Erzählung des Romantikers Ludwig Tieck (s)eine Stimme, Prof. Andreas Sommerfeld vertont sie mit Gesang und Wolfgang Bauer-Schmidt umrahmt sie mit Klaviermusik. Stephan Michme und seine Band „Gentleman’s Club“ gestalten am Freitag, den 24. Mai, ab 19.30 Uhr im Dom eine Mischung aus Konzert, Stand-Up und Lesung. Der Sänger und Radiomoderator verpackt die Liebe zu seiner Heimatstadt Magdeburg in Songs und Anekdoten. Bei seinem Auftritt singt er auch erstmals ein neues Lied, das dem Dom huldigt. Eine Höhepunkt soll der gemeinsame Auftritt mit dem Chor des „Geschwister-Scholl-Gymnasiums“ Magdeburg werden, dessen Pate Stephan Michme ist. Unter dem Titel „Telemann and friends“ gestalten die Ensembles „KONbarock“ und „TriAngeli“ des Magdeburger Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“ am Sonnabend, den 25. Mai, um 11 Uhr ein Matineé-Konzert im Dom. Dabei steht die starke Verbundenheit unter Musikern im Mittelpunkt – die sich sowohl bei den beiden Barockensembles als auch in Wirkungsgeschichte Telemanns und seinen Wegbegleitern zeigt. Eine starke musikalische Verbundenheit wird an diesem Sonnabend auch ein paar Stunden später zu spüren sein. Der Star-Trompeter Till Brönner und der prominente Kontrabassist Dieter Illg geben sich beim Konzert „Jazz meets Gotik – Nightfall“ ab 19.30 Uhr im Dom ein kreatives Stelldichein. Die seltene Konstellation als Duo verspricht ein melodiereiches, virtuoses, kompromissloses Spiel und eine intensive, einzigartige Begegnung. Den eindrucksvollen Abschluss der 11. „Magdeburger Domfestspiele“ bilden am Sonntag, den 26. Mai, gleich drei Programmpunkte. Um 10 Uhr gibt es einen Festgottesdienst mit Domprediger Jörg Uhle-Wettler, und um 16 Uhr spielt Dr. Felix Friedrich bei der Reihe „Orgelpunkt“ „Hochzeitsmusik aus Vergangenheit und Gegenwart“. Der Eintritt ist frei. Das Blechbläserensemble Ludwig Güttler bringt ab 18.30 Uhr verschiedene Werke im Dom zu Gehör – bekannte und solche, die der Star-Trompeter „ausgegraben“ hat – was eine Leidenschaft von ihm ist. Spielen will sie das Ensemble lebendig, flexibel und „schattiert“. Domprediger Jörg Uhle-Wettler, der die Domfestspiele gemeinsam mit dem Stadtmarketing Magdeburg organisiert, sagt: „Auch bei der 11. Ausgabe der Festspiele ist es uns nicht nur gelungen, viele künstlerische Facetten ins Programm zu bringen, sondern auch erstklassige Künstler nach Magdeburg zu holen. Eine Woche lang vereinen sich wieder verschiedene Kunstformen im sakralen Raum und lassen uns Spiritualität in Verbindung mit Kultur fühlen.“ Stadtmanager Georg Bandarau sagt: „Wir freuen uns sehr, wenn wir gerade im Bauhaus-Jubiläumsjahr unsere Experimentierfreude und kulturelle Offenheit unter Beweis stellen können. Wenn wir auch 2019 den Nerv der Besucher treffen, ist das eine weitere Bestätigung dafür, dass sich die ,Domfestspiele‘ noch weiter als Marke ins kulturelle Leben dieser Stadt verankern und damit ein Baustein sind für die Bewerbung Magdeburgs als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“.“ Veranstaltungsort: Magdeburger Dom Am Dom 1 39104 MAGDEBURG

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Event veröffentlicht am 23.03.2019

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